Willkommen auf der Internetseite des DRK Ortsverein Ostbevern
Jugendrotkreuz sucht Mitglieder
Friedolin Sicking, Josef Lehmbrock, Stefan Baumkötter und Christian Gerlach (hinten, v.l.) vom DRK freuen sich über das Interesse, das Alva Frankenstein, Anna Kisfeld, Julia Strotbaum und Levin Wobker (v.l.) an ihrer Arbeit zeigten.Foto:
(Privat)
Ostbevern - Zunächst dürften die Verantwortlichen beim Deutschen Roten Kreuz in der Bevergemeinde wohl skeptisch geschaut haben, als Bruno Molkenbur ihnen sein Anliegen vortrug. Jetzt, einige Zeit später, ziehen sie nicht nur eine positive Bilanz. Sie haben sogar beschlossen, eine neue Gruppe ins Leben zu rufen. Was war geschehen?
Vor dem Loburger Waldlauf hatte Bruno Molkenbur, Lehrer an der (JAS), nach Auskunft des DRK-Öffentlichkeitsarbeiters Christian Gerlach die Idee, im Rahmen eines Schülerwettbewerbs zur politischen Bildung Mädchen und Jungen zu motivieren, den DRKlern bei ihrem Einsatz auf dem Loburg-Gelände über die Schultern zu schauen.
Daraus wurde schnell mehr. Die vier Schüler durften hier und da selbst Hand anlegen, zum Beispiel beim Aufbau eines Sanitätszeltes. Dadurch sollten Alva Frankenstein, Anna Kisfeld, Julia Strotbaum und Levin Wobker aus der Klasse 5c einen Einblick in die ehrenamtliche Arbeit erhalten. Zur Vorbereitung hatten sich die vier mit Bruno Molkenbur und der Rotkreuzleiterin Ines Lauvers getroffen, um einige Grundlagen wie das korrekte Anlegen eines Kopfverbandes zu erlernen. Während des Einsatzes assistierten die Schüler den Kräften des DRK nicht nur beim Zeltaufbau, sondern auch beim Anlegen von Verbänden bis hin zur Betreuung der Patienten.
Heute freuen sich die Rotkreuzler nicht nur darüber, sich auf die Sache eingelassen zu haben. Weil sowohl sie als auch die Verantwortlichen der mit dem Verlauf der Aktion ausgesprochen zufrieden sind, liegt „die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholung sogar bei 100 Prozent“, sagt Christian Gerlach.
Aufgrund des großen Interesses der vier Schüler hat sich das Jugendrotkreuz (JRK) Ostbevern darüber hinaus dazu entschlossen, eine neue Gruppe zu bilden. Das erste Treffen findet am 10. Dezember um 15 Uhr im DRK-Heim an der von-Braun-Straße 6b statt. Dazu sind alle Kinder im Alter von acht bis 16 Jahren eingeladen. In den JRK-Gruppenstunden wird den Mitgliedern die Erste Hilfe spielerisch beigebracht. Für die Jugendrotkreuzler besteht auch die Möglichkeit, an Einsätzen der teilzunehmen, um das Erlernte in die Tat umsetzen zu können.
Neue Melder für das DRK-Ostbevern

Klein und handlich sind die neuen Funkmeldeempfänger, die das Team des DRK Ostbevern mit Sanitäter Christian Gerlach, Rettungsassistent Markus Stoppe, Volksbank-Niederlassungsleiter Christoph Schulze Hagen, Klaus Uhlenhake, Rotkreuzleiterin Ines Lauvers und Sanitäter Josef Lehmbrock präsentiert (v.l.).Foto: (Privat)
Ostbevern - Die schnelle und sichere Kommunikation bei Rettungseinsätzen hält auch beim Deutschen Roten Kreuz in der Bevergemeinde Einzug. Die Premiere fand jetzt in der Volksbank statt. Insgesamt zehn digitale Funkmeldeempfänger nahm der DRK-Ortsverein, vertreten durch den stellvertretenden Vorsitzenden Klaus Uhlenhake, von Niederlassungsleiter Christoph Schulze Hagen entgegen.Dankbar ist das Deutsche Rote Kreuz der Volksbank dafür, dass sie die Anschaffung dieser digitalen, verschlüsselten Funkmeldeempfänger ermöglicht hat, heißt es in einer Pressemitteilung. Damit könne der Rettungseinsatz jetzt wesentlich schneller erfolgen. Denn die zehn Geräte tragen die ehrenamtlichen Rettungssanitäter ununterbrochen am Körper. „Vorteile bei der neuen digitalen Alarmierung sind die Schnelligkeit, die Alarmierungs-Sicherheit und die Kanal-Verfügbarkeit“, macht Rotkreuzleiterin Ines Lauvers deutlich.
Die bisherigen analogen Funknetze werden künftig wegfallen, so dass eine Alarmierung im herkömmlichen Frequenzband nicht mehr möglich sein wird. Daher ist es auch für das DRK Ostbevern wichtig, rechtzeitig den digitalen Funk einzusetzen.
„Das Angebot der Volksbank kam gerade rechtzeitig“, freute sich Klaus Uhlenhake. „Die zehn Funkgeräte sind mit der Kreisleitstelle in Warendorf verbunden. So können die Rotkreuzler, wenn sie laut Einsatzplan Dienst tun, rund um die Uhr informiert und alarmiert werden, so dass sie im Alarmfall zu ihrem Standort in Ostbevern und von dort schnell zum Einsatzort fahren können.“