Rettungsdienst
An der Rettungswache in Ostbevern (Florian Warendorf 18-9) ist ein Rettungswagen, der Florian Warendorf 18-83-1, stationiert.
Das DRK Ostbevern beschäftigt hier 3 hauptamliche Rettungsassistenten. Außerdem wird die Wache personell durch mehrere ehrenamtliche Kräfte, sowohl Rettungsassistenten als auch Rettungssanitäter, unterstützt.
Organisatorisch wird die Wache als Außenwache der Rettungswache in Telgte geführt.
Im Falle eines Einsatzes wird die RTW-Besatzung über Funkmeldeempfänger durch die Kreisleitstelle in Warendorf alarmiert. Da sich die Besatzung während der einsatzfreien Zeit ständig an der Wache befindet, können sie innerhalb kurzer Zeit ausrücken. Parallel zum auslösen der Funkmeldeempfänger schickt die Kreisleitstelle eine sogenannte Alarmdepesche. Ein Zettel auf der alle wichtigen Daten zum Einsatz aufgeführt sind. Seit kurzer Zeit schickt die Leitstelle außerdem den Einsatzort auf das Navigationssystem des Rettungswagens. Weiter unten auf dieser Seite sind einzelne Bestandteile der Technik des Rettungswagens etwas näher erklärt.
Aktuelle Einsatzzahlen:
Im Jahre 2008 wurde der Rettungswagen aus Ostbevern 469 mal alarmiert. Bei 226 Einsätzen kam zusätzlich ein Notarzt aus Telgte, Warendorf, Greven, Münster, Glandorf oder aus der Luft mit einem Rettungshubschrauber.
Navigationssystem
Über das Navigationssystem ist es möglich, das die Kreisleitstelle in Warendorf den Einsatzort direkt auf das Navigationssystem sendet. Dieses geschieht über den Funkkanal des Kreises Warendorf. Wenn die Besatzung also in den Rettungswagen einsteigt, um auszurücken, ist der Einsatzort als Route bereits vordefiniert.
FMS-Hörer
Über den FMS-fähigen Funkhörer ist es möglich vordefinierte Angaben per Tastendruck an die Leitstelle nach Warendorf zu senden.
2m-Handfunkgerät und Mobiltelefon
2m-Handfunkgerät
Das 2m-Handfunkgerät ist zur Kommunikation innerhalb einer größeren Einsatzstelle, z. B. mit der Feuerwehr oder anderen Rettungsdienstfahrzeugen.
Mobiltelefon
Das Mobiltelefon ist für alle Gespräche da, die während eines Einsatzes geführt werden müssen, z. B. Abspreche mit der Leitstelle, in welches Krankenhaus gefahren werden kann.
Außerdem ist es dafür da, das die Leitstelle z. B. den Rettungswagen nach einem Einsatz erreichen kann, um der Besatzung einen Folgeeinsatz mitzuteilen.
Defibrilator
Mit dem Defibrilator ist es möglich, elektrische Schläge auf das Herz abzugeben, wenn z. B. ein Kammerflimmern vorliegt. Mit diesem Gerät ist es ebenso möglich, ein EKG zu schreiben, um die elektrische Aktivität des Herzens darzustellen.
Beatmungsgerät
Wenn ein Patient unter Narkose steht und Intubiert ist (d. h. ein Schlauch wurde in die Luftröhre geschoben), dann ist es möglich mit diesem Gerät eine gleichmäßige Beatmung des Patienten durchzuführen. Ebenfalls ist es möglich über dieses Gerät einen Patienten Sauerstoff inhallieren zu lassen.